So reagieren Politiker auf den Anschlag: «Schreckliche Terror-Attacke»

Bei einer Explosion nach einem Konzert von Sängerin Ariana Grande in Manchester sind mindesterns 19 Menschen gestorben. 50 weitere wurden verletzt und schweben teilweise in Lebensgefahr. Die Behörden gegen von einem Terror-Anschlag aus (BLICK berichtete).

Die britische Premierministerin Theresa May äusserte sich in einem Statement: «Wir arbeiten daran, die ganzen Details des Vorfalls auszuarbeiten, der von der Polizei als schreckliche Terror-Attacke behandelt wird.»

Der Chef der britischen Labour-Partei, Jeremy Corbyn, bot auf Twitter seine Unterstützung an: «Ein schreckliches Ereignis in Manchester. Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen und unseren brillanten Einsatzkräfte.»

Justin Trudeau, der kanadische Premierminister, ist schockiert. «Bitte betet für die Opfer und ihre Familien.»

Im Namen der deutschen Bundesregierung äusserte sich Regierungssprecher Steffen Seibert. In einem Tweet richtet er die Angehörigen, die derzeit noch auf der Suche nach Vermissten sind. Ein Statement des Bundesrates steht zurzeit noch aus.

Ebenso äusserten sich bereits erste Stars zur Attacker. So zum Beispiel Katy Perry. «Ich bete für alle, die bei der Ariana-Grande-Show waren.»

John Legend. Der Sänger schreibt auf Twitter: «Ich schicke Liebe nach England, zu Ariana Grande und alle ihren Unterstützern, die von der Attacke betroffen sind. Herzzerreissend.»

Auch Ariana Grande selbst äusserte sich bereits üben den Kurznachrichtendienst. «Am Boden zerstört. Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte.» (stj)

Publiziert am 23.05.2017 | Aktualisiert vor 1 Minuten

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Nachfolger präsentiert: Sika-Chef Jan Jenisch geht zu LafargeHolcim

Wurde ihm der Streit mit den Sika-Erben zu viel? Fakt ist: Jan Jenisch (59), CEO des Spezialitätenchemie-Herstellers Sika wirft das Handtuch. Nach 21 Jahren verlässt der Deutsche, der seit 2012 Geschäftsführer ist, den Baarer Konzern. Und geht zum Baustoffhersteller LafargeHolcim.

Dies hatten mehrere Medien berichtet. Nun ist es offiziell: Beide Unternehmen teilten dies am heutigen Montagmorgen mit.

Ein Schweizer wird Sika-Chef

Jenischs Nachfolger wird der Schweizer Paul Schuler (61), der seit 29 Jahren für Sika tätig ist und die letzten vier Jahre für die Region EMEA verantwortlich zeichnete.

Für viele kommt der Wechsel überraschend. Zum Einen, weil die Zahlen stimmen. Das operative Geschäft läuft blendend. Die Sika-Aktie legte in den letzten zwei Jahren um rund 75 Prozent zu. Jenischs Strategie fruchtete.

Bröckelt die Abwehrlinie gegen die Sika-Erben?

Zum Anderen aber verwundert der Abgang, weil Jenisch die letzten beiden Jahre mit seinen Kollegen von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat eine Art Schicksalsgemeinschaft gebildet hatte. Eine Phalanx im Abwehrkampf gegen die Besitzerfamilie Burkard. Die will nach wie vor die Sika an die französische Konkurrentin Saint-Gobain verkaufen.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung kämpften bisher gemeinsam hartnäckig dagegen an. Bröckelt nun mit dem Abgang von Jenisch die Abwehrlinie?

Jan Jenisch beginnt im Oktober bei LafargeHolcim

Mit Schuler hat die Sika zumindest schon jetzt einen Nachfolger mit lanjähriger Sika-Erfahrung präsentiert, um die Lücke am 1. Juli zu schliessen. Im Juli wird LafargeHolcim-CEOEric Olsen (52) wegen Schutz- und Lösegeldzahlungen an islamistische Rebellen in Syrien abtreten. Mitte Oktober dann wird Jenisch seinen neuen Job antreten. (grv)

Publiziert am 22.05.2017 | Aktualisiert um 21:06 Uhr

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Drillisch-Übernahme: United-Internet-Chef rechnet nicht mit sinkenden Mobilfunkpreisen

(Bild: dpa, Uwe Anspach)

Ralph Dommermuth geht nicht davon aus, dass die Mobilfunkpreise nach der Drillisch-Übernahme sinken werden. Die Netzinstandhaltung und der -ausbau seien teuer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis werde aber besser, was einer Preissenkung gleichkomme.

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Nach der Drillisch-Übernahme geht der Chef des Montabaurer Telekommunikationskonzerns United Internet, Ralph Dommermuth, nicht von niedrigeren Mobilfunkpreisen aus. „Telekommunikationsinfrastruktur zu bauen und zu erhalten ist teuer. Das muss auch bezahlt werden“, sagte er dem Handelsblatt. „Daher glaube ich nicht, dass die Mobilfunkpreise demnächst signifikant sinken werden.“ Drillisch betonte aber das seiner Meinung nach bessere Preis-Leistungs-Verhältnis: Schließlich bekämen die Kunden immer mehr Leistung wie höhere Bandbreiten und größere Datenvolumen. Das sei auch eine „ständige Preissenkung“.

Vierte Kraft

Am Freitag hatte United Internet (1&1, GMX, Web.de) angekündigt, den Rivalen und Mobilfunkanbieter Drillisch (Smartmobil, Yourfone) in einem Milliardendeal übernehmen zu wollen. United-Internet-Chef Ralph Dommermuth will so eine starke vierte Kraft im deutschen Telekommarkt neben den Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland etablieren. „Beide Unternehmen wachsen gut ? und das soll auch so bleiben“, sagte Dommermuth dem Handelsblatt. „Daher sind wir weiter Angreifer. Wir wollen keine Marktanteile verteidigen, sondern Marktanteile gewinnen.“

Nachdem die Übernahme des Konkurrenten Drillisch an der Börse gefeiert wurde, hatten die nachgeschobenen Quartalszahlen von United Internet am Freitagabend jedoch etwas Ernüchterung gebracht. Denn der Konzern war unerwartet schwach ins Jahr gestartet. Der Umsatz legte nur leicht zu, und auch beim operativen Ergebnis schnitt United Internet nicht so gut ab wie gedacht. (dpa) / (kbe)

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TICKETVERLOSUNG Campusfest Leipzig | Studentenfestival

Einmal im Jahr verwandelt sich der Sportcampus Jahnallee in ein Festivalgelände, wenn die Studierendenräte der Leipziger Hochschulen in Kooperation mit der Moritzbastei das Campusfest Leipzig ausrufen. Den Besuchern wird hierbei ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Kultur, Politik und Sport geboten.

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Was gibt es auf die Ohren?

Auf zwei Livebühnen und vier DJ-Floors erlebt ihr lokale & überregionale Künstler vielfältiger Genres. Seid gespannt auf die Live-Klänge von Bands wie Von Wegen Lisbeth, Neufundland, Gurr, Dear Reader und Haiyti. Bis in die frühen Morgenstunden lassen DJs wie Manamana (Kann), Ninze & Okaxy (Laut & Luise) oder XVII (IfZ den Boden des Sportcampus bis in die frühen Morgenstunden beben.

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Das war noch längst nicht alles:

Beim traditionellen CAMPUSCUP stellen rund 500 Sportler in Sportarten wie Fußball, Beachvolleyball, Streetball und Ultimate Frisbee ihr Können unter Beweis. Erstmals wird als Turniersportart auch Sitzvolleyball angeboten.
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Zusätzlich gibt es ein breites Angebot von Trendsportarten, zu denen u.a. Faszientraining, Stand Up Paddling, Trampolinspringen und ein Ernährungsworkshop gehören, sowie viele Workshops rund um die asiatischen Bewegungs- und Selbstverteidigungsformen auf dem Richard-Wagner-Hain.

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Feiern mit Köpfchen:

Demokratie heißt Diskurs. Und Diskurs braucht Kontroversen. Einfache Antworten gibt es nur dort, wo die Lüge zur Weltanschauung wird. Das Campusfest Leipzig lädt ein zum öffentlichen Streit über öffentliche Belange. Wir wollen uns über Klimawandel, Soziale Ungleichheit, Kommerz im Sport, Sexualität, Staatsbürgerlichkeit und eine beeinträchtigende Gesellschaft austauschen, um gemeinsam neue Wege für eine progressive Zukunft zu finden.leipzig campusfest

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2×2 Tickets zu gewinnen!!

Schreibe deinen Kommentar warum DU unbedingt zum Campusfest Leipzig willst unter diesen Beitrag und sichere dir einen Platz im Lostopf. Die Gewinner werden am 1. Juni 2017 per eMail kontaktiert!
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Wann? Wie? Wo?

Campusfest Leipzig
7. und 8. Juni 2017
Sportcampus Jahnallee

Zur Facebook-Veranstaltung

Weitere Informationen unter www.campusfest-leipzig.de

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DAS HIER hab ich gefunden!!! Internet

Leipziger Nachtlauf | Das Run-Event in der Dämmerung

Nirgendwo treffen Läufer und Publikum, sportliche Begeisterung und ausgelassenes Partyleben so nah aufeinander wie beim Leipziger Nachtlauf. Auf dem Leipziger Marktplatz findet sich die perfekte Kulisse für einen imposanten Nachtlaufstart. Der Rundenkurs führt direkt durch die historische Innenstadt Leipzigs, in der das Stadtleben pulsiert.

Leipzig Nachtlauf

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Streckenführung des Leipziger Nachtlaufs

Gelaufen wird wahlweise über 5 km oder 10 km vom Markt zur Thomaskirche, über den Dittrichring, die Große Fleischergasse und die Katharinenstraße zum Brühl. Von dort geht es weiter über die Richard-Wagner-Straße und die Nikolaistraße zur Universität und um diese herum zur Grimmaischen Straße. Über den Neumarkt, die Schillerstraße, den Martin Luther Ring und die Burgstraße geht es dann wieder auf den Markplatz zurück.

Leipzig Nachtlauf

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Kinder-Nachtlauf über 1,2 km

Um 19:30 Uhr startet der Kinderlauf über eine 1,2 km lange Strecke. Eine tolle Gelegenheit um Kinder für den Laufsport zu begeistern. Im Ziel warten dann schon Finisher-Medaillen und eine Siegerehrung auf alle. Neben den schnellsten Jungen und den schnellsten Mädchen über die 1,2 km Distanz wird auch als besonderes Highlight die Schule mit den meisten Teilnehmern prämiert und erhält eine Spende über 200 Euro.
.Leipzig Nachtlauf

Leipzig Nachtlauf

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Wann geht es für die Großen los?

20 Uhr fällt der Startschuss auf dem Leipziger Marktplatz für alle 5 km Läufer und eine Stunde später ab 21 Uhr gehen die 10 km Läufer ins Rennen. Dadurch dass der Leipziger Nachtlauf seit 2011 erstmals nicht zeitgleich mit dem Leipziger Stadtfest stattfindet, haben die Läufer die Stadt ganz für sich.

Leipzig Nachtlauf

Leipzig Nachtlauf

Geschmückt mit Lichteffekten, Samba-Bands live an der Strecke und jeder Menge Musik auf dem Markt wird der Lauf nicht nur für die Läufer selbst, sondern auch das Publikum zu einem imposanten Abendevent.

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Wann? Wie? Wo?

Leipziger Nachtlauf
20. Mai 2017
Start und Ziel auf dem Leipziger Markt
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19.30 Uhr: Kinderlauf über 1,2 km
20.00 Uhr: 5 Kilometer
21.00 Uhr: 10 Kilometer

Anmeldung und weitere Informationen unter www.leipziger-nachtlauf.de

Leipzig Nachtlauf

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Nice to know:

Für alle Teilnehmer stehen ausreichend Umkleiden im Start- & Zielareal zur Verfügung. Geduscht werden kann im Fitness First in der Petersstraße 36-44. Und wer sein Gepäck während des Laufes verstauen will, kann dies problem- und kostenlos im Start- & Zielareal abgeben.

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Trauer

Nach langer Zeit mal wieder ein Blog-Beitrag. Dieses Mal ist es leider ein trauriger. Wie mancher schon in den sozialen Netzwerken gelesen hat, ist Franz Freitag, der Wirt des Restaurant ?Zum kleinen Inselblick? in Kloster, am vergangenen Sonntag verstorben.

Mein Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden sowie alle die Ihn kannten.

Kondolieren kann man auf der Gedenkseite unter http://www.gedenkseiten.de/franz-freitag.

Restaurant ?Zum kleinen Inselblick? im März 2017

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ReCup: So sparen Sie Geld beim Coffee to go

ReCup © ReCup

Wiederverwenden und Geld sparen: ReCup möchte, dass ?Coffee to go? gut für Gewissen und Geldbörse ist.

Der Pendler holt ihn sich am Bahnhof, die Studierenden in der Mensa: Kaffee zum Mitnehmen, den sogenannten Coffee to go, gibt es heute fast überall. Das Problem: Nach dem Genuss landen die leeren Behälter im Abfall. Rund 320.000 Coffee-to-go-Becher werfen die Menschen hierzulande laut der Deutschen Umwelthilfe weg ? und zwar pro Stunde. Das Start-up ReCup will den Müll jetzt eindämmen: Ein Pfandsystem mit wiederverwendbaren Plastik-Bechern soll den Coffee to go nachhaltiger machen. Außerdem spart der Kunde dabei auch noch Geld!

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Rabatt mit dem Mehrweg-Becher

Kaffee im Pfand-Becher kostet weniger als der in der Wegwerf-Version. ?Jedes Geschäft legt selbst fest, wie viel günstiger es den Kaffee im ReCup-Becher anbietet?, so Eckert. Derzeit sind es zwischen 10 und 60 Cent, die sich pro Tasse sparen lassen. Das ReCup-System erinnert an Glühwein-Stände auf dem Weihnachtsmarkt: Wer seinen Kaffee in einem Mehrweg-Becher mitnimmt, zahlt 1 Euro Pfand. Den gibt es bei der Rückgabe in teilnehmenden Cafés zurück. Welche Unternehmen dabei sind, zeigt die Karte auf der ReCup-Webseite. Später soll eine Smartphone-App den Kunden zur nächsten kooperierenden Filiale führen.

Pappbecher schwer zu recyclen

Die Wegwerf-Pappbecher für den heißen Kaffee sind nur aufwendig wiederverwertbar: Sie haben an der Innenseite eine Kunststoffbeschichtung, die das Recycling erschwert. Deswegen gehören sie auch nicht in den Papiermüll, sondern in den Haushaltsmüll. Um unnötigen Abfall zu vermeiden, berät die Regierung in Berlin derzeit über ein Becher-Pfandsystem für die Hauptstadt. Das Start-up Just swap it (zu Deutsch: ?Tausch es einfach aus?) hat dort bereits einen Pilotversuch mit Mehrweg-Bechern erfolgreich absolviert ? einer der Gründer wechselt gerade zu ReCup.

ReCup: Nicht die einzige Lösung

Außer ReCup gibt es diverse Mehrweg-Projekte für Kaffee in mehreren Städten. Hamburg hat bereits ein Pfandsystem des Kaffeehändlers El Rojito, Göttingen den FairCup und auch in Baden-Württemberg gibt es eine eigene Initiative. Auch bei Kaffee-Ketten wie Starbucks gibt es Rabatt bei Mehrweg-Bechern: Allerdings muss der Kunde seine eigene Tasse hier dabeihaben, um die 30 Cent Rabatt zu bekommen. Bei ReCup lässt sich der Becher im Geschäft ausleihen und zum Waschen wieder abgeben. Das ist für den spontanen Kaffeedurst deutlich praktischer.

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Die besten Ideen aus Deutschland

Hier gibt es ReCup schon

Nach der mehrmonatigen Testphase in Rosenheim ist ReCup seit Kurzem auch in München verfügbar. In zwei Monaten sollen auch die Bewohner von Berlin, Ingolstadt und Augsburg ihren Kaffee aus Pfandbechern trinken. ?Kunststoff ist extrem robust, lange nutzbar und lässt sich fast zu 100 Prozent recyclen?, sagt Mit-Gründer Fabian Eckert. Bis zu 500 Mal soll jeder einzelne Becher zum Einsatz kommen. Danach werden sie geschreddert und das Material zu etwas Neuem verarbeitet ? etwa zu Stoßstangen oder der Verkleidung eines Kaffeevollautomaten. Um zu zeigen, dass sein Pfandsystem die nachhaltigste Lösung für Coffee to go ist, erstellt das Start-up derzeit mit der Universität Augsburg eine Studie. ?Sollte sich herausstellen, dass unser System nicht nachhaltig genug ist, stellen wir es wieder ein?, verspricht Eckert.

ReCup: So machen Sie mit!

Sie führen ein Café oder einen Kiosk und wollen Ihren Kaffee in ReCup-Bechern anbieten? Die Gründer des Start-ups freuen sich über Ihre . ?Denn durchsetzen kann sich unsere Idee nur, wenn viele mitmachen?, stellt Eckert fest. Zudem können sich Café-Besitzer nun auch direkt über die Webseite registrieren: So soll die Teilnahme schneller möglich sein. Nachdem ein Vertrag unterzeichnet ist, schickt ReCup seine Becher an den neuen Kooperationspartner.

» Hier gibt es den ReCup schon: Liste der Cafés

ReCup: Die Macher

Fabian Eckert und Florian Pachaly haben sich über die Initiative ?Coffee to go again? kennengelernt, die sich politisch für Becherpfand engagiert. Vor dem Start von ReCup hat Eckert einen Master in Schweden mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeits-Management gemacht. Pachaly schloss ein duales BWL-Studium mit Praxisteil beim Mode-Label Marc O?Polo ab.

Neu im Netz noch mehr Unterhaltung

Frohe Weihnachten

Ich wünsche allen Hiddensee Blog-Lesern ein frohes, friedliches Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage im Kreise der Familie.

In diesem Jahr mal wieder ohne Schnee auf der Insel, aber dafür mit kräftig Wind ?

Bügelbaum vor dem Henni-Lehmann-Haus in Vitte 2010.

finden Sie hier Lösungsfindung

Vodafone: Konzern mit Milliardenverlust, deutsche Tochter gesund

Vittorio Colao

(Bild: Vodafone)

Probleme auf dem Heimatmarkt durch den Brexit und milliardenschwere Abschreibungen in Indien drücken die Geschäfte von Vodafone. Die deutsche Tochter dagegen ist ein Lichtblick des Riesen.

Der britische Telecomriese Vodafone schreibt trotz guter Geschäfte der deutschen Tochter zum zweiten Jahr in Folge einen Milliardenverlust. Bei der Vorlage der Jahreszahlen am Dienstag begründete das Unternehmen die Entwicklung mit hohen Abschreibungen auf dem indischen Markt und einem Einbruch des operativen Ergebnisses auf dem britischen Heimatmarkt durch den Brexit.

Wieder rote Zahlen

Konzernchef Vittorio Colao zeigte sich dennoch zuversichtlich: Als größter Anbieter von schnellen Internetanschlüssen in Europa werde Vodafone die Gelegenheit ergreifen und Umsatzanteile auf dem Markt hinzugewinnen, kündigte er an. Dennoch verzeichneten die Briten im Geschäftsjahr 2016/17, das Ende März abgelaufen war, zunächst einmal einen Umsatzrückgang von 4,4 Prozent auf 47,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Minus von annähernd 6,1 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte der Telekom-Konkurrent bereits einen Verlust von 5,1 Milliarden Euro eingefahren.

Die deutsche Tochterfirma war im abgelaufenen Geschäftsjahr dagegen ein Lichtblick. Hannes Ametsreiter, Chef von Vodafone Deutschland, zeigte sich hochzufrieden. Im Festnetz und Mobilfunk kletterten die Erlöse um knapp zwei Prozent auf rund zehn Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 4,5 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro.“Es war eines der besten Jahre in der Geschichte von Vodafone“, betonte der Manager.

Kabelgeschäft im Plus

Treiber des Wachstum war einmal mehr das Kabelgeschäft des Unternehmens, das beim Umsatz um acht Prozent zulegte. Die Sparte, die Vodafone vor wenigen Jahren mit der Übernahme von Kabel Deutschland neu in den Konzern eingegliedert hatte, gilt zugleich als der profitabelste Unternehmensbereich. Dagegen blieb der Mobilfunk stabil. Im gesamten Jahr belasteten unter anderem die wegfallenden Gebühren in der EU für die Durchleitung der Gespräche in fremde Netze die Geschäfte. Das würde sich bei Vodafone im Umsatz mit rund zwei Prozentpunkten bemerkbar machen, hieß es. (dpa) / (vbr)

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Essen wir 2050 Labor-Burger, oder ersetzt der Chemie-Drink alles? Diese Erfindungen lösen unser Food-Problem

1973 wagte der Science-Fiction-Film «Soylent Green» einen verstörenden Blick in die Zukunft, ins Jahr 2022: Die Welt ächzt unter Klimaerwärmung und Überbevölkerung, Nahrungsmittel wie Fleisch und Gemüse gibt es nicht mehr, stattdessen essen die Menschen das nahrhafte Soylent Green. Charlton Heston (?84) spielt einen Detektiven und deckt auf, dass es aus Menschenfleisch besteht.

So weit ist die Welt noch nicht, so weit wird sie 2022 kaum sein. Aber 2050? Von aktuell 7,3 Milliarden Menschen wird die Weltbevölkerung bis dann auf knapp zehn Milliarden wachsen. Die Klimaerwärmung ist in vollem Gang. Und die Menschen in den aufstrebenden Ländern verlangen nach immer mehr Fleisch. Bis 2050 soll der Fleischkonsum laut der Welternährungsorganisation FAO um 70 Prozent steigen.

«In die falsche Richtung»

Nicht nur die Zahl der Bauern, auch jene der Milchkühe geht in der Schweiz zurück - es sei denn, sie ackern und grasen unter dem Label «Bio». (Symbolbild)play

Die Viehzucht beansprucht schon heute direkt und indirekt via Futterproduktion 70 Prozent des weltweiten Agrarlandes und fast einen Zehntel des globalen Wasserverbrauchs.  GIAN EHRENZELLER

Die Viehzucht beansprucht schon heute direkt und indirekt via Futterproduktion 70 Prozent des weltweiten Agrarlandes und fast ein Zehntel des globalen Wasserverbrauchs. «Wenn das so weitergeht, steuern wir direkt auf eine Katastrophe zu», sagt Hans Herren (69), Agrarforscher und 2013 erster Schweizer Gewinner des alternativen Nobelpreises Right Livelihood Award. BLICK erreicht ihn telefonisch in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, er sagt: «Das geht alles in die falsche Richtung.»

Was passiert, wenn sich nichts ändert? «Es könnte Kriege um Lebensmittel und Wasser geben. Und die Welttemperatur steigt im Schnitt um über fünf Grad. Es gibt noch mehr extreme Wettersituationen als jetzt schon.»

Eine, die noch frisch im Gedächtnis ist: Der Frost zerstörte diesen April das Geschäft von vielen Schweizer Obst- und Weinbauern für das ganze Jahr 2017 (BLICK berichtete). Herren: «Wenn wir nichts ändern, wird das zur Regel. Wir müssen weniger konsumieren, dafür nachhaltiger. Nicht nur beim Fleisch. Die Macht liegt beim Konsumenten.»

Allen noch frisch im Gedächtnis: Mit Feuer wird versucht die Reben vor dem Frost zu schützen.play

Allen noch frisch im Gedächtnis: Mit Feuer wird versucht die Reben vor dem Frost zu schützen. Christian Merz

Die Frage ist, ob genug Leute diese Macht wahrnehmen. Oder ob die Politik stark genug ist, sie zu ihrem Glück zu zwingen. Das zähe Ringen um Klimaverträge zeigt, wie schwierig weltweite Regulierung ist, wenn jeder Partner Einzelinteressen vertritt. «Ich schätze die Chancen, dass wir Konsumenten oder die Politik die Krise lösen, auf 50 Prozent», sagt Herren.

Muss es die Forschung richten?

In die Bresche springen Forschung und Industrie, indem sie an umweltverträglicheren, massentauglichen Produkten arbeiten. Eine Möglichkeit, mehr zu produzieren, sind gentechnisch veränderte Produkte, sowohl pflanzliche als auch tierische. Sie sind aber hochumstritten ? keiner kennt die Langzeitfolgen.

Bei der US-Firma Impossible Foods hat kaum einer ethische Bedenken. Sie kopiert mit ihrem pflanzlichen Burger die Fleisch-Variante. «Konsistenz und Geschmack waren perfekt. Das Blut in der Mitte machte ihn richtig saftig», beschrieb die Nachrichtenseite «Buzzfeed» den alternativen Burger.

Mark Post entwickelt in seinem Labor in Maastricht (NL) das Fleisch der Zukunft: Gehacktes, das aus Stammzellen gewonnen wird.play

Dieser Burger wuchs im Labor, dafür musste keine Kuh sterben, es wurden nur Stammzellen hochgezüchtet.  Sascha Steinbach

Im holländischen Maastricht stellte der Physiologe Mark Post (59) 2013 den ersten Burger im Labor her. Keine Kuh ist dafür gestorben, es wurden nur Stammzellen hochgezüchtet. Als BLICK ihn kürzlich in seinem kargen Büro besuchte, sagte Post: «Jüngere Generationen werden die neuen Technologien wahrscheinlich eher annehmen.» In vier bis fünf Jahren soll der Burger in Massenproduktion gehen.

In grossen Teilen Asiens gehören Insekten bereits zu den Grundnahrungsmitteln, in Europa laufen erste Versuche mit Insekten als Proteinquelle. Die Schweizer Behörden haben Anfang Mai grünes Licht für den Verkauf von Mehlwürmern, Grillen und Wanderheuschrecken gegeben.

Und sogar Soylent, einen Drink mit dem Namen aus dem Science-Fiction-Film aus dem 70er-Jahre-Film, gibt es schon. Natürlich ohne Menschenfleisch, dafür mit viel Chemie. Der Werbespruch für alle, die sich nicht mehr mit Essen herumschlagen wollen: «Ihr Leben ist doch schon kompliziert genug.»

Publiziert am 19.05.2017 | Aktualisiert um 22:20 Uhr

So leben wir 2050

Was kommt, was kommt nicht

Schon heute können Roboter ihren Besitzern das Bier an die Couch bringen. Die Technologie ist aber noch viel zu teuer.

2025
bestellen unsere Kühlschränke selber Lebensmittel. Technologisch wäre es schon heute machbar, es fehlt aber noch ein Standardchip für Lebensmittel.

2040
fahren mehr selbstgesteuerte Autos als herkömmliche durch die Schweizer Strassen.

2045
haben Kinder endlich einen Roboter, der ihnen das ­Zimmer aufräumt.

2050
übernehmen Maschinen Betreuungsaufgaben in Altersheimen, etwa das Duschen, und sie führen Gespräche mit Patienten.

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