Das sind die Android-Angriffe der nächsten Generation

Viren-Angriff © julien tromeur - Fotolia.com

Mehrstufige Angriffe auf Android-Smartphones: Statt mit einer einzelnen App greifen Cyberkriminelle jetzt schrittweise über mehrere Apps an ? und sind dadurch noch gefährlicher.

Früher bauten Cyberkriminelle eine App, die alle Schadfunktionen sofort mitbrachte, und versuchten diese entweder über Drittanbieter-Shops zu verteilen oder an Google vorbei in den Play Store zu schmuggeln. Da das aber immer schlechter funktioniert, arbeiten die Hacker nun raffinierter ? was die Schad-Apps deutlich gefährlicher macht.

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Android-Viren: Mehrstufige Angriffe

Wie das Sicherheitsunternehmen Check Point erklärt, sind die meisten aller Android-Schädlinge mittlerweile mehrstufig aufgebaut. Der typische Ablauf eines Angriffs sieht heutzutage so aus:

  1. Der Nutzer lädt sich eine App aus dem Play Store, häufig ein Spiel oder eine Spiele-Hilfe, die auch tatsächlich funktionieren und sinnvollen Inhalt haben. Solche Apps erscheinen täglich zu Tausenden und kommen relativ sicher durch die Google-Prüfung. Sobald die Apps dann eine gewisse Verbreitung erreicht haben, lädt die App heimlich eine weitere Schad-App oder Schadcode herunter. Die Fähigkeit etwas herunterzuladen ist bei Spiele-Apps nicht ungewöhnlich und für Google daher auch kein Grund, die Apps nicht in den Play Store zu lassen.
  2. Die gerade geladene App oder der nachgeladene Schadcode hat die Aufgabe, über Sicherheitslücken höhere Rechte, meist Root-Rechte, zu besorgen. Klappt das, startet die Ursprungs-App den nächsten Download.
  3. Erst jetzt kommt der eigentlich Angriffscode auf das Handy, die sogenannte Payload. Je nach Angriff kann die sehr unterschiedlich sein und beispielsweise für das Verschlüsseln von Dateien sorgen, automatisiert Werbung aufrufen oder DDoS-Angriffe starten. Wenn überhaupt, merkt der Smartphone-Besitzer frühestens jetzt, dass etwas nicht stimmt.
  4. Dank der erhöhten Rechte setzt sich die Payload nun im System fest, sodass sie sich vom Nutzer nicht mehr entfernen lässt. Außerdem richten einige Schad-Apps noch eigene Wächter ein, die zusätzlich das Löschen der Schadsoftware, das Installieren von Schutz-Apps oder das Infizieren durch fremde Schad-Apps verhindern sollen. Ja, teilweise errichten die Angreifer eine Schutzmauer vor anderen Viren. Der Grund ist einfach: Die Kriminellen wollen nicht teilen und das infizierte Gerät alleine ausnutzen.
  5. Als letzten Angriffsschritt richten die meisten Schad-Apps dann noch eine Hintertür auf dem Gerät ein, über die die Kriminellen ihre Schadsoftware anpassen und beliebigen Schadcode aus der Ferne ausführen können.

Android-Malware: Wie Sie sich schützen

Aufgrund des modularen Aufbaus ist es für Google schwer, solche Apps im Vorfeld auszufiltern. Es muss daher eine Kontrolle auf dem Gerät her. COMPUTER BILD empfiehlt, eine Schutz-App von einem Anbieter von Schutzprogrammen zu installieren, etwa von Eset, Avast, Kaspersky oder Bitdefender. Zusätzlich hat Google angekündigt, mit Google Play Protect einen Schutz in die Play-Store-App einzubauen. Der ist allerdings bisher noch nicht verfügbar.

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US-Pfadfinderinnen lernen IT-Sicherheit und Programmieren

Aktive Girl Scouts werden mit Abzeichen belohnt, die sie dann mit Stolz tragen können.

(Bild: Bureau of Reclamation CC BY-SA 2.0)

Bald können US-Pfadfinderinnen eine Reihe von IT-Kursen absolvieren. Schon für Fünfjährige gibt es Angebote. Die Mädchen sollen lernen, sich selbst und ihre Daten im Netz zu schützen, aber auch auf den Geschmack einer IT-Karriere kommen.

Logo der Girls Couts
1,8 Millionen Mädchen sind bei den Girl Scouts of the USA dabei. Vergrößern
Ab September 2018 werden US-Pfadfinderinnen IT-Fertigkeiten erwerben können. Schon bei den Fünfjährigen wird es losgehen. Ziel ist nicht nur, den Mädchen Sinnvolles beizubringen, sondern auch, ihr generelles Interesse an IT zu wecken. Das soll helfen, das Geschlechterungleichgewicht in IT-Berufen abzubauen. Dadurch könnte der Mangel an Fachkräften reduziert werden.

Die IT-Bildungsinitiative der Organisation Girl Scouts USA geht auf eine Mitgliederbefragung zurück, die großes Interesse an Technikthemen aufzeigte. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit Palo Alto Networks entwickelt.

Von Bullying bis zur Firewall

Lesen Sie auch: Österreich kontert Hassrede mit Kursen für Zivilcourage und Selbstverteidigung

Bei den jüngeren Mädchen stehen Themen wie Datenschutz, Selbstschutz und der Umgang mit Schikanen im Netz auf dem Programm. Den Älteren werden Kurse in Softwareprogrammierung, Netzwerksicherheit, ethischem Hacken und anderem mehr geboten. Das Programm wird in Zusammenarbeit mit Palo Alto Networks entwickelt.

Insgesamt führen die Girl Scouts 18 verschiedene „Cybersecurity“-Abzeichen ein. Solche Abzeichen werden bei US-Pfadfindern und -Pfadfinderinnen für das Erreichen bestimmter (Lern)Ziele vergeben und häufig auf die Uniformen genäht. (ds)

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Polit-Rentner über gekürzte AHV fürs Ausland: Ist das Fehr?

70-Franken-Zustupf ist ein Witz

Hans Fehr, Ex-Nationalrat SVPplay

Hans Fehr, Ex-Nationalrat SVP Keystone

Die Frage, ob AHV-Renten währungsbereinigt ausbezahlt werden sollten, sei berechtigt, findet Ex-SVP-Nationalrat Hans Fehr (70, ZH). «Mit 200 Franken im Ausland bekommt man viel mehr als hier.» Für Schweizer, die eine volle AHV bezahlt haben, gebe es einen Rechtsanspruch auf volle Auszahlung, auch wenn sie ins Ausland wegzögen. Bei Ausländern, die nur eine Zeit hier gearbeitet haben, soll man aber «genau hinschauen, wie viel sie einbezahlt haben und wie viel AHV-Leistungen sie erhalten».  Die 70 Franken Zustupf sind für Fehr ein Witz. «Die Problematik, dass das Geld ins Ausland fliesst, wird weiter verschärft.»

Unhaltbare Diskriminierung

Hans-Jürg Fehr, Ex-SP-Präsidentplay

Hans-Jürg Fehr, Ex-SP-Präsident Keystone

Für Ex-SP-Präsident Hans-Jürg Fehr (68, SH) gibt es keinen Grund, die Rentenleistungen zu schmälern. «Die Leute haben ihr Geld in der Schweiz in Schweizer Franken verdient und in Schweizer Franken ihre Vorsorgebeiträge bezahlt. Eine kaufkraftbereinigte Rente wäre nichts anderes als eine Enteignung.» Eine Unterscheidung zwischen Schweizer und ausländischen Rentnern kommt für ihn nicht in Frage: «Das wäre ein unhaltbarer Diskriminierungstatbestand.» Ausserdem hätten Rentner im Ausland keinen Anspruch auf Ergänzungsleistungen. «Viele von ihnen entlasten damit die AHV massiv», so Fehr.

Publiziert am 22.06.2017 | Aktualisiert vor 15 Minuten

Wissenswerte Tipps rund um das Antwort liefert

KIEZFEST Kantpark | Outdoor-Party & Flohmarkt

Das jährliche KIEZFEST in der Leipziger Südvorstadt ist vom Heinrich-Schütz-Platz (auch bekannt als Kantpark) mittlerweile genauso wenig wegzudenken, wie das hiesige gleichnamige Gymnasium.

Die elektro-konsumenten verwandeln ihn einmal im Jahr für einen Nachmittag in ein Mini Outdoor-Festival zum Lauschen, Plauschen oder Klamotten tauschen.

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

An den Flohmarktständen ist schon früh was los. Denn nicht nur Anwohner lockt der Klang nachmittäglicher Beats ins Freie.

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Wer die Taschen voll hat, lässt sich ins Gras fallen. Ne kühle Limo oder etwas zum Schnabulieren geht immer.

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Auf die Ohren gibt es bis in die frühen Abendstunden abwechselnde Künstler mit saftigen Sounds der elektronischen Musikkultur. Nicht umsonst stecken hinter der Idee zum Kantfest mit den elektro-konsumenten Musikproduzenten und kreativ Schaffende.

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

Kiezfest Kantpark

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Wann? Wie? Wo?

Kiezfest im Kantpark
Outdoor-Party & Flohmarkt
24.06.2017
13-22 Uhr
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Nice to know:

Wer selbst mit einem Flohmarktständchen dabei sein will, ist gegen eine Mini-Standgebühr von 5 EUR herzlich eingeladen. Anmeldung über Facebook oder [email protected] n.de. Feel Freude!

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FDP-Pelli hofft auf Tessiner Bundesrat: «Die Chance ist historisch!»

Im Rücken der San Salvatore, vorne der Luganersee. Der Blick von der Dachterasse von Fulvio Pelli ist grossartig. Der ehemalige Präsident der FDP Schweiz empfängt BLICK bei sich zu Hause. Obwohl politisch nicht mehr aktiv, ist der gewiefte Politstratege Pelli noch immer interessiert und hinter den Kulissen wohl auch in die anstehende Kandidatenkür für die Nachfolge von Bundesrat Didier Burkhalter involviert.

BLICK: Als Sie 1995 in den Nationalrat gewählt wurden, gab es noch einen Tessiner Bundesrat. Wie hat Sie Flavio Cotti im Bundeshaus begrüsst?
Fulvio Pelli:
Cotti hatte die Gewohnheit, bei jeder Session zu einem Frühstück einzuladen, sehr früh am Morgen. In seinem Büro gab es den besten Kaffee von Bern ? dank seiner Tessiner Sekretärin. Ich war oft dort, um Kaffee zu trinken und zu diskutieren.

Was konnte Cotti für das Tessin tun?
Kein Bundesrat macht direkt etwas für seinen Kanton. Er hilft aber, die Haltung eines Kantons viel besser zu verstehen. Das erlaubt es in gewissen Situationen, Entscheide des Bundesrates besser zu gestalten. Es gab mit Cotti auch etwas mehr Bundespersonal italienischer Sprache. Aber das ist ja meist nicht nachhaltig.

1999 ist Cotti zurückgetreten. Sie haben danach im Bundeshaus jahrelang ohne Tessiner Bundesrat politisiert. Was hat gefehlt?
Bei gewissen wichtigen Ernennungen in der Verwaltung wäre es später gut gewesen. Wir haben mehrmals versucht, gute Leute nach Bern zu bringen. Ohne Erfolg.

Was macht das Tessin besser als die Deutschschweiz?
Wir machen nichts besser. Das Tessin ist einfach der dritte Teil der Schweiz. Unser Land hat vier Sprachen und Ethnien. Wenn nur Deutschschweizer dominieren, wäre die Schweiz ein Kanton Deutschlands. Das Rezept der Schweiz ist die Kombination. Deshalb braucht man im Bundesrat eine ständige Vertretung der französischsprachigen Regionen und manchmal auch eine Vertretung der italienischen Sprache.

Warum braucht es gerade jetzt einen Tessiner Bundesrat?
Ich glaube nicht, dass in nächster Zeit die anderen Parteien eine echte Chance haben werden, einen Tessiner Bundesrat zu stellen. Klappt es nun nicht, müssen wir wohl zehn bis zwanzig Jahre warten. Die Situation für die Tessiner FDP ist im Moment glücklich, denn es gibt derzeit drei welsche Bundesräte, und wir haben Leute, die fähig sind.

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© Ti-Press / Ti-Press

Warum ist die Situation so anders?
Im letzten Jahrhundert kam mit Nello Celio nur ein Tessiner Bundesrat aus der FDP. Alle anderen kamen aus der CVP. Die SP und die FDP sind stark in der ganzen Schweiz, vor allen auch im Welschland. Die CVP hingegen ist in der Romandie schwächer. Darum war es für das Tessin immer einfacher, den zweiten CVP-Sitz zu besetzen. Heute ist die Lage eine andere. Für die CVP ist es fast unmöglich, einen Tessiner zu wählen.

Die Christdemokraten haben ja nur noch einen Sitz.
Und dieser wird praktisch immer ein Deutschschweizer sein. Die SVP ist im Tessin sehr klein. Und die Sozialdemokraten sind im Tessin nur die viertgrösste Partei. Die aktuelle Chance ist sozusagen historisch. Darum sollten nun die anderen Parteien dem Tessin helfen.

Welche Sicht können die Tessiner einbringen, gerade mit ihrer Nähe zum EU-Staat Italien?
Was uns in Bern fehlte, ist die Fähigkeit, mit Italienern zu verhandeln. Deutschschweizer verhandeln mit Italien auf Englisch. Und sie kennen die Italiener nicht. Diese sind sehr schlau. Sie haben Systeme, um alles zu verlängern, komplizierter zu machen, die wir Tessiner gut kennen.

Wie wichtig ist die Beziehung zu Italien?
Wenn wir über Italien sprechen, sprechen wir über Bürokratie. Wenn wir über Italiener sprechen, sprechen wir über viele Leute, die uns gut gesinnt sind. Diese Kenntnis über das System Italien fehlt in Bern. Deshalb sind fast alle Verträge mit Italien blockiert. Und am Ende treten sie erst in Kraft, wenn Italien alles hat, was es will.

Was ist das schlimmste Beispiel?
Wir verhandeln bald seit Jahrzehnten für einen neuen Vertrag zur Grenzgänger-Besteuerung. Heute bezahlen diese fast keine Steuern ? sehr wenig in der Schweiz, nichts in Italien. Die Korrektur dieser Situation gelingt nicht. Da hat der Bundesrat nicht glücklich agiert. Es gab eine Zeit, wo der damalige Regierungsrat Generali immer eine Woche vor dem Bundesrat nach Rom reiste und die Sache vorverhandelte. Da gab es schnellere Lösungen.

Burkhalter geht nach acht Jahren. Was ist sein Vermächtnis?
Burkhalter hat sehr gut begonnen als Innenminister, er hat die Rentenreform gut angepackt. Die wäre unter Burkhalter besser herausgekommen. Dann konnte er Aussenminister werden. Das hat für die Welschen eine grosse Attraktivität. Er hat der Schweiz international eine Rolle gegeben. Und die Probleme in der Beziehung mit der EU sind eigentlich innenpolitisch.

Diese Flanke hat Burkhalter vernachlässigt.
Ja, er ist ein Welscher. Und die Frage der sogenannten fremden Richter stellen sich fast nur die Deutschschweizer. Sie haben eine Identitätsproblem gegenüber der EU. Wir italienisch sprechenden Schweizer haben schon fremde Richter. Mit einem Bundesgericht in Lausanne, wo wir fast unvertreten sind.

Braucht es nun also einen Deutschschweizer im Aussenministerium?
Die Überzeugungskraft eines Neuenburgers in EU-Fragen ist im Thurgau relativ klein. Vielleicht wäre es gut, wenn die Deutschschweizer Mehrheit mal prüft, was es bedeutet, Aussenminister zu sein.

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© Ti-Press / Ti-Press

Eine Frage an den Strategen: Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist im Pensionsalter. Auch er könnte noch zurücktreten. Wäre eine Doppelvakanz gut oder schlecht für das Tessin?
Für das Tessin ist es gleichgültig. Für die FDP wäre es schlechter. Lösen wir ein Problem nach dem anderen, es wären zu viele Kandidaten da. Ich würde Herrn Schneider-Ammann bitten, noch etwas zu bleiben.

Das Tessin hat bis zum heutigen Tag drei Kandidaten: Nationalrat Ignazio Cassis, Staatsrat Christian Vitta und alt Staatsrätin Laura Sadis. Wer ist Ihr Favorit?
Ich spreche nicht über Namen. Auf den ersten Blick hat Cassis die besten Chancen. Aber man muss nun schauen, wer in der FDP Tessin und der Fraktion in Bern einen guten Rückhalt hat. Und dann muss sich die FDP Tessin für einen Kandidaten entscheiden.

Fulvio Pelli Gaetan Bally

Fulvio Pelli

20 Jahre Bundesbern

Der Tessiner Anwalt Fulvio Pelli (66) sass von 1995 bis 2015 für die FDP im Nationalrat. Von 2005 bis 2012 hatte Pelli zudem das Amt des Präsidenten der FDP Schweiz inne.

Davor war er drei Jahre lang Chef der freisinnigen Faktion. Pelli führte die FDP 2009 schadlos durch eine schwierige Bundesratswahl, bei der die CVP den Freisinnigen den Sitz streitig machte. Am Ende siegte Didier Burkhalter über Urs Schwaller.

Publiziert am 19.06.2017 | Aktualisiert vor 26 Minuten

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Star Wars: Hier parkt der echte Millennium Falke!

Millennium Falke © Lucasfilm Ltd.

Klapprig, alt und doch eine Ikone der ?Star Wars?-Reihe: der Millennium Falke.

Schauspieler Alden Ehrenreich schlüpft im neuen ?Star Wars?-Ableger ?Han Solo ? A Star Wars Story? in die Rolle des jungen Han Solo. Der Schmuggler, der laut eigenen Angaben die komplette Galaxie durchflogen hat und stets mit einem wortkargen Wookiee unterwegs ist, setzt auch dabei wieder auf sein berühmtes Raumschiff: den Millenium Falken (auch Rasender Falke oder einfach Falke genannt). Der befindet sich jedoch nicht auf einem fernen Stern, sondern steht im englischen Surrey, wie Google Maps beweist.

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Fan-Seite mit amüsanter Entdeckung

Den kuriosen Fund hat die Fan-Seite ?Jedi News? gemacht. Über Instagram teilten die Verantwortlichen einen Screenshot der Karte rund um die ?Longcross Studios? im englischen Surrey. Dazu der Hinweis: ?Zoomt rein. Seht, was ihr finden könnt.? Sofort legten die User los und stießen nach kurzer Zeit auf einen alten Bekannten aus den ?Star Wars?-Filmen. Versteckt inmitten einiger Container ist deutlich der Millennium Falke zu erkennen, das ikonische Raumschiff von Han Solo, mit dem er Waren durch die Galaxie schmuggelt.

100 Street-View-Bilder

Diese Verrücktheiten bietet der Google-Dienst

Kein ungewöhnlicher Standort

Ein Filmrequisit mitten im Grünen, am Rande eines Golf-Platzes? Das macht durchaus Sinn, betrachtet man die Drehorte des aktuellen Streifens der Hauptreihe etwas genauer. Teile von ?Episode 7? hat man beispielsweise in den Longhorn Studios gedreht, auf deren Gelände der Rasende Falke zu finden ist. Der Ort ist unter SciFi-Fans lange nicht mehr unbekannt. Immer wieder fliegen Drohnen über die Studios und suchen nach interessanten Requisiten aus Filmen wie ?Guardians of the Galaxy?, ?Skyfall? und ?Doctor Strange?.

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Suizid-Drama von Malters LU: Polizeikommandant und Kripo-Chef vor Gericht

Der Luzerner Polizeikommandant Adi Achermann (53) und sein Kollege, Kripochef Daniel Bussmann (58), stehen heute wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft sind happig: Die beiden tragen die Verantwortung am verpatzten Polizeieinsatz in Malters LU vom 8. März 2016. Sie sollen schuld sein am Selbstmord von Ursula R.* (?65). Die Angeklagten bestreiten dies: Der Einsatz sei rechtmässig abgelaufen. Achermann droht eine bedingte Geldstrafe von maximal 50?400 Franken, Bussmann eine von 67?200 Franken. Bei einer Probezeit von jeweils zwei Jahren.

Polizeipsychologe war dagegen

Die umstrittene Aktion nimmt ihr unglückliches Ende um zwölf Uhr mittags: Die Sondereinheit Luchs stürmt nach 19-stündiger Belagerung die Wohnung von Grossdealer Daniel O.* (47) wegen dessen Hanfindoor-Anlage. Zu Hause ist nur seine Mutter Ursula R. Während die Beamten die Tür aufbrechen, erschiesst sich die paranoide Frau mit einer Pistole. Der Zugriff findet statt, obwohl ein Polizeipsychologe ausdrücklich dagegen ist! Er befürchtet den Selbstmord der Frau. Achermann und Bussmann wissen von der Warnung. Bis zum Unglück verhandelt die Polizei mit R. am Telefon. Sie droht, auf sich oder Beamte zu schiessen. Ihr Sohn Daniel O. ist zu diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft.

«Suizid wäre vermeidbar gewesen»

Der frühere Basler Kommissar Markus Melzl (65) fällt ein hartes Urteil: «Ja, die Luzerner Polizei machte Fehler. Den Suizid hätte man verhindern können.» Für ihn ist klar: «Es wäre ratsam gewesen, mit dem Zugriff abzuwarten!» Aus seiner Sicht schöpften die angeklagten Polizeikader nicht alle Möglichkeiten aus: «Man hätte zwingend den inhaftierten Sohn mit seiner Mutter sprechen lassen müssen. Per Telefon oder Sichtkontakt ? etwa aus einem Auto heraus.» Laut Melzl hätte man sich dadurch nichts vergeben. «Daniel O. hätte man sichern können.»

Doch warum ist Warten hier die bessere Option? «Es ist sehr wohl denkbar, dass Frau R. aufgegeben hätte oder eingeschlafen wäre», so Melzl. «Zumal objektiv kein zeitlicher Druck bestand.» Der Basler Ex-Kommissar vergleicht den Polizeieinsatz in Malters LU mit dem in Uster ZH wegen eines Rentners (74), der sich vor zwei Wochen bewaffnet in seiner Wohnung verschanzte (BLICK berichtete). Nach 29 Stunden gab der demente Mann erschöpft und weinend auf.

«Die Zürcher machten in Uster ZH alles richtig»

Melzl stellt fest: «In beiden Fällen waren die Täter keine hochgefährlichen Verbrecher, sondern Menschen mit einer psychischen Krankheit.» Für ihn war der Einsatz in Uster ein Paradebeispiel dafür, wie man es richtig macht: «Die Zürcher Polizei nutzte den Faktor Zeit perfekt aus.» Und: «Sie liess sich nicht von Nachbarn unter Druck setzten, die zurück in ihre Wohnungen wollten.» Der Experte ist überzeugt, dass gelungene und missglückte Aktionen Einfluss auf die künftige Polizeiarbeit haben. «Man muss jetzt aber nicht Kommandant Achermann und Kripochef Bussmann an den Pranger stellen, sondern die richtigen Lehren daraus ziehen.»

Publiziert am 19.06.2017 | Aktualisiert vor 21 Minuten

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Getestet: Starbucks-Kapseln für Nespresso-Maschinen

Starbucks bietet die in anderen Ländern bereits seit einiger Zeit erhältlichen Kapseln für Nespresso-Maschinen nun auch in Deutschland an. Für einen Geschmackstest hat uns die Kaffeekette eine handvoll Kapseln der vier Sorten Colombia, Kenya, Guatemala Antigua und Fairtrade Espresso Roast zur Verfügung gestellt.

Starbucks-Kapseln für Nespresso-Maschinen | Foto: Redaktion

Was sagt der Anbieter über den Kaffee?

Zur jeder der vier Sorten gibt Starbucks eine kurze Geschmacks-Info:

  • Fairtrade Espresso Roast ? dunkle Röstung mit reichhaltigen Karamell-Noten
  • Guatemala Antigua Espresso ? medium geröstet mit Kakao- und zarten Gewürz-Noten
  • Kenya Espresso ? medium geröstet und fruchtig, kann gut auf Eis serviert werden
  • Colombia Espresso ? medium geröstet, mit nussigen Aromen

Starbucks-Kapseln für Nespresso-Maschinen | Foto: Redaktion

Unser Geschmackstest

Fairtrade Espresso Roast: Duftet säuerlich-würzig und schmeckt intensiv würzig und malzig. Gut gefallen mir seine Getreidenoten und der leicht pfeffrige Eindruck. Im Nachklang wirkt dieser Espresso etwas rauchig und (wenn man erst mal darauf achtet sogar) ein wenig süßlich. Das passt sehr schön zum schweren, vollmundigen Gesamteindruck.

Guatemala Antigua Espresso: Hat einen sehr intensiven, aber schwer bestimmbaren Duft ? leicht süßlich-würzig, sehr ansprechend. Auffällig im Test waren die üppige Crema und das leicht mineralische Mundgefühl. Die Starbucks-Sorte Guatemala Antigua schmeckt würzig-pfeffrig-schokoladig, leicht rauchig und etwas bitter (Röstnoten sind gut warhnehmbar), aber nicht zu bitter ? auch dank der vielfältigen weiteren Geschmackseindrücke. Die Kakaonoten sind leider etwas schwach ausgeprägt. Ich mag die Sorte, weil sie so kräftig wirkt.

Kenya Espresso: Duftet fruchtig-säuerlich, ein wenig süßlich, erinnert an Trauben, außerdem etwas würzig. Sie schmeckt fruchtig und ziemlich säuerlich (auf angenehme Art), außerdem leicht milchig-süßlich mit dezenten Getreidenoten. Mit gefällt der leicht scharfe Nachklang.

Colombia Espresso: Duftet beerig-säuerlich, erinnert an Wein. Der Kaffee schmeckt fruchtig-säuerlich, schwach-cremig, etwas rauchig und erzeugt ein leicht raues Mundgefühl. Von den nussigen Aromen, die der Anbieter dieser Sorte zuschreibt, merke ich leider nur wenig. Soweit es um meine Vorlieben geht, ist Colombia eindeutig die schwächste Sorte der Gruppe.

Sorte Colombia: Starbucks-Kapseln für Nespresso-Maschinen | Foto: Redaktion

Was sonst noch wichtig ist

In puncto Kompatibilität machten die Starbucks-Kapseln für Nespresso-Maschinen insgesamt einen guten Eindruck. Bei der Sorte Fairtrade Espresso Roast war ich jedoch von der geringen Füllmenge in der Tasse ein wenig enttäuscht.

Bei einer Kapselsorte war die Füllmenge zu gering | Foto: Redaktion

Starbucks betont, dass gebrauchte Kapseln in den Filialen abgegeben werden können. Dafür werden sogar kostenlos spezielle Recyclingbeutel angeboten.

Wo bekommt man die Kapseln?

Online und in den Kaffeebars von Starbucks.

Starbucks-Kapseln für Nespresso-Maschinen | Foto: Redaktion

Preis im Testzeitraum

Packungen mit 20 Kapseln kosten online 7,90 Euro, Packungen mit 50 Kapseln 18,95 Euro und Packungen mit 100 Kapseln 36,95 Euro.

Fazit

Die Kapseln von Starbucks überzeugen durch eigenständige Profile und einen jeweils intensiven Geschmack.

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Autonome Fahrzeuge: Freifahrt in die totale Überwachung

Audi Jack © Audi

Autonome Autos wie Audis ?Jack? werfen dringende Fragen zu Datenschutz und Sicherheit auf.

Fahrzeughersteller und Technik-Firmen aus aller Welt arbeiten mit Hochdruck an autonomen Fahrzeugen. Die optimistische Zielsetzung: Vollautonomes Fahren soll noch vor 2025 gelingen. Tatsächlich dürfte es noch wesentlich länger dauern, bis die Systeme ohne menschliche Steuerung auf den Straßen unterwegs sind. Bereits jetzt diskutieren Experten aus Industrie, Wirtschaft und Politik über die Rahmenbedingungen. Eine von der Bundesregierung berufene Ethikkommission legt nun 20 Grundregeln für selbstfahrende Autos fest.

Ethikkommission: Gegen volle Überwachung

Autonome Autos sammeln Daten ? im Millisekunden-Takt. Damit die Technik auf den Straßen funktioniert, ist die Erfassung des Verkehrs, der Fahrbahn, des Umfeldes, der Fahrzeugposition und des Fahrers nötig. Diese Informationen über Fahrzeug und Passagiere landen auf den Servern der Fahrzeughersteller und später vielleicht auch in den Händen der Regierungen. Somit wäre ein weiterer Schritt zum gefürchteten ?gläsernen Bürger? geebnet. Die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) berufene Ethikkommission sieht diese mögliche Entwicklung kritisch und warnt vor den Folgen: ?Eine vollständige Vernetzung und zentrale Steuerung sämtlicher Fahrzeuge im Kontext einer digitalen Verkehrsinfrastruktur ist ethisch bedenklich, wenn und soweit sie Risiken einer totalen Überwachung der Verkehrsteilnehmer und der Manipulation der Fahrzeugsteuerung nicht sicher auszuschließen vermag?, soll es laut ?Handelsblatt? im Abschlussbericht der Kommission heißen.

20 Bilder

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Kontrolle über Daten bei Fahrzeughaltern

Die Daten sollen möglichst bei den Fahrern selbst bleiben und nicht ohne ihr Wissen in unbekannte Hände gelangen. Die Halter sollten ?über die Weitergabe und Verwendung ihrer anfallenden Fahrzeugdaten entscheiden dürfen.? Die Kommission spricht sich im selben Atemzug auch gegen die Verbreitung der Informationen im Netz aus: ?Einer normativen Kraft des Faktischen, wie sie etwa beim Datenzugriff durch die Betreiber von Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken vorherrscht, sollte frühzeitig entgegengewirkt werden.?

Sicherheit der Verkehrsteilnehmer geht vor

Laut der 14-köpfigen Kommission habe bei allen Entwicklungen ?der Schutz von Menschen Vorrang vor allen anderen Nützlichkeitserwägungen.? Aus reiner Bequemlichkeit sollen selbstfahrende Autos deshalb nicht zum Einsatz kommen. ?Die Zulassung von automatisierten Systemen ist nur vertretbar, wenn sie im Vergleich zu menschlichen Fahrleistungen zumindest eine Verminderung von Schäden im Sinne einer positiven Risikobilanz verspricht?, so die Experten. Auch für die Grundfrage, nach welchen Kriterien ein Fahrzeug bei einem drohenden Unfall handelt, ist durch das Team klar festgelegt: ?Bei unausweichlichen Unfallsituationen müsse jede Qualifizierung nach persönlichen Merkmalen (Alter, Geschlecht, körperliche und geistige Konstitution) strikt untersagt werden.? Eine älterer Herr wäre damit vor den Linsen der Fahrzeuge nicht weniger schützenswert als ein kleines Mädchen. Die offiziellen Ergebnisse der Überlegungen will das Verkehrsministerium am 27. Juni 2017 in Berlin präsentieren. Zu den im Vorfeld vom ?Handelsblatt? veröffentlichten Informationen gab es bisher keine Bestätigung.26

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Taekwondo-Champ Hyuk J. (48) soll sich an Kindern vergriffen haben: Zürcher Doppel-Weltmeister verhaftet!

Taekwondo-Trainer Hyuk J.* (48) ist eine Legende in der Kampfsport-Szene. Zweifacher Weltmeister, ehemaliger Nati-Trainer der Schweiz und Grossmeister (Meistergrad: 7. Dan).

Nur: Privat geriet die Kampfsport-Ikone wegen sexueller Übergriffe ins Zwielicht. Nun sind die Zürcher Ermittlungsbehörden Hyuk J. schon wieder auf den Fersen ? und diesmal geht es um Kinder!

BLICK-Recherchen zeigen: Alle Eltern, deren Kinder (ab 5-Jährig) in seinem Studio in Thalwil trainieren, haben am Dienstag von der Staatsanwaltschaft Zürich einen alarmierenden Brief erhalten. Darin informieren die Ermittler, dass gegen den Trainer ihrer Sprösslinge ein Verfahren eröffnet worden sei ? wegen möglicher sexueller Übergriffe auf Kinder.

Diesen Brief haben die Eltern der Kinder bekommen, die im Studio von Hyuk. J. in Thalwil trainieren.play

Diesen Brief haben die Eltern der Kinder bekommen, die im Studio von Hyuk. J. in Thalwil trainieren. ZVG Staatsanwaltschaft bestätigt: Er sitzt in U-Haft!

Welche Kinder Opfer des Trainers wurden und welche nicht, weiss die Staatsanwaltschaft offenbar nicht. Aber: Sollten sich im Gespräch mit dem Nachwuchs Hinweise auf Missbrauch ergeben, soll man sich melden.

Gegenüber BLICK bestätigt die Staatsanwaltschaft den Fall ? und, dass sich Hyuk J. in Untersuchungshaft befindet. Weitere Details, etwa was dem Kampfsportler konkret vorgeworfen wird, kann man mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht beantworten. 

Hyuk J. hat sich schon früher an Schülern vergriffen

Bereits 2009 mussten sich Schweizer Gerichte mit dem Koreaner befassen. Unter dem Vorwand «Verletzungen zu inspizieren» bringt der Trainer eine 17-jährige Schülerin dazu, sich auszuziehen. Auch eine andere Sportlerin (21) wurde vom Kampfsport-Champion während des Trainings begrapscht.

Trotzdem durfte J. weiter Training geben ? auch Kindern. Bis der Champion vor einigen Woche plötzlich von der Bildfläche verschwand, so ein Arbeitskollege: «Es hiess nur, er hätte Probleme ? es wurde aber schon gemunkelt, dass Übergriffe der wahre Grund für das Verschwinden sein könnten.»

Auf seiner Homepage wirbt J. zudem damit, Trainer beim Akademischen Sportverband Zürich (ASVZ) zu sein. Auch hier distanziert man sich vom 48-Jährigen: «Wir haben uns schon auf Anfang April von Herrn J. getrennt, allerdings aus anderen Gründen.»

Auch die Verantwortlichen des ASVZ wurden von der Polizei kontaktiert ? von Übergriffen im ASVZ sei aber nichts bekannt: «Trotzdem liegt der Fall bei den Juristen, denn Herr J. hat den Verweis auf den Sportverband trotz mehrfachen Nachfragens nicht von seiner Homepage entfernt.»

Publiziert am 20.06.2017 | Aktualisiert vor 25 Minuten

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